Die Lärmbelastung des Baufeldes wird zum Entwurfsgenerator: Zum lauten Äusseren minimieren wir die Abwicklung der drei Wohnneubauten, hier bringen wir öffentlichere Räume wie Küchen, überhohe Esszimmer und Treppenhäuser unter. Die Wohn- und Schlafräume orientieren sich hingegen zum Innenhof. Der Grundriss wird dabei so verdreht, dass frontale Einblicke in die gegenüberliegenden Wohnungen vermieden werden und ein Gefühl von Weite entsteht. Mit dieser Grundrissgestaltung werden auch eigentlich kleine Flächen als grosszügig empfunden. «Anhand der präzisen städtebaulichen Analyse entwickeln die Projektverfasser eine räumliche Idee für eine mögliche zukünftige Lesart des Bucheggplatzes. Als verblüffende Erkenntnisse erweisen sich die erzeugten Qualitäten, die durch das Abrücken der Gebäudekörper von der Baulinie erzeugt werden. So fokussiert als Folge dieser Massnahme der Kopfbau auf das Zentrum des Bucheggplatzes und kräftigt dessen Präsenz bereits im heutigen Zustand. […] Die dargestellten Wohnungen weisen mit den doppelgeschossigen Küchenräumen, belichtet durch überhohe Fenster, sowie den übereck belichteten Wohnräumen diverse Elemente mit hohen Qualitäten auf.» (Auszug aus dem Jurybericht)