• © Ponnie Images

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Der Entwurf kehrt die heutige Situation des geschlossenen Blockrands um: Das neue Wohnquartier öffnet und verzahnt sich maximal mit dem angrenzenden Stadtgeflecht von Eimsbüttel. Ein großer Quartiersplatz im Zentrum der Siedlung dient sowohl den neuen Bewohnern als auch den Nachbarn aus dem Stadtteil als lebendiger, städtischer Treffpunkt. Als städtebauliches Pendant zum Park am Weiher wirkt er identitätsstiftend und vernetzt Bestehendes mit Neuem. Grüne Gassen und differenzierte Hofgestaltung schaffen hohe Wohnqualität. Die Neubauten orientieren sich in ihrer Größe und Kubatur an den Blockstrukturen der Gründerzeit aus der Umgebung. Es entsteht eine „atmende“ Blockrandbebauung, die durch den öffentlichen „Zwischen“Raum geformt wird, sich zu den Rändern öffnet und mit dem Stadt- und Grünraum verzahnt. In Anlehnung an den Bautypus der “Hamburger Burg” erzeugen die räumlichen Aufweitungen abwechslungsreiche Sequenzen im öffentlichen Raum, gewähren Einblicke in die Tiefe der Wohnblöcke und ermöglichen gute Belichtungsverhältnisse in den Wohnungen.